![]() Das Biomassewerk Wicker vermeidet täglich soviel Treibhausgas, wie in einen gigantischen Ballon mit 174 Meter Durchmesser passt. |
Die Nachhaltigkeit bei der Emmission von Treibhausgasen ist ein wichtiges Ziel beim Betrieb des Biomassekraftwerks Wicker. Die erzeugte elektrische Leistung beträgt maximal 15 Megawatt. Dies bedeutet, dass bei einem Volllastbetrieb der Anlage von 8.000 Stunden pro Jahr eine Strommenge erzeugt wird, die dem Stromverbrauch von rund 35.000 Haushalten entspricht.
Die Stromerzeugung im Biomassekraftwerk ist klimaverträglich, weil keine treibhauswirksamen Emissionen freigesetzt werden, die zu einer Klimaveränderung/Erderwärmung beitragen könnten. Bei der Verbrennung von Altholz wird zwar mit dem Kohlendioxid (CO2) ein potenzielles Treibhausgas freigesetzt, aber es wird nur die Menge Kohlendioxid wieder in die Atmosphäre abgegeben, die vorher beim Wachstum der Bäume durch Photosynthese der Atmosphäre entzogen wurden. Die thermische Altholzverwertung schließt also den Kreislauf einer nachhaltig betriebenen Forstwirtschaft.
Energiebedingte Kohlendioxid-Emissionen tragen etwa zur Hälfte zum von Menschen verursachten Treibhauseffekt bei und stehen deshalb im Mittelpunkt der Bemühungen um den Klimaschutz.
Das Biomassekraftwerk Flörsheim-Wicker erspart im Vergleich zu einem herkömmlichen Kohlekraftwerk täglich knapp 350 Tonnen Treibhausgas in der Atmosphäre. Diese 2,7 Millionen Kubikmeter Kohlendioxid würden einen Ballon von 174 Meter Höhe füllen.
Das Biomassekraftwerk Wicker vermeidet demnach während einer Betriebsdauer von 20 Jahren etwa 2,5 Millionen Tonnen oder knapp 20 Millarden Kubikmeter Treibhausgas.
